Handeln. Für morgen!

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#unverzichtbar

Handeln. Für morgen!

Tarif- und Besoldungsrunde 2021 mit der Tarifgemeinschaft der Länder
Wir sind es wert Pascal Klein Handeln. Für morgen!  – Tarif- und Besoldungsrunde 2021 mit der Tarifgemeinschaft der Länder


Seit einem Jahr hat uns alle die Pandemie fest im Griff. In dieser Zeit zeigt sich Tag für Tag, wie Beschäftigte den Laden am Laufen halten – auch und gerade in Ausnahmesituationen.

Zu Beginn der Pandemie gab es viel Applaus und Anerkennung für Beschäftigte. Sehr viel zäher geht es beim Thema materielle Anerkennung und Verbesserung von Arbeitsbedingungen zu. Im vergangenen Herbst konnten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ein respektables Ergebnis erstreiten. Wir waren erfolgreich, weil viele Kolleginnen und Kollegen für ihre Forderungen einstanden und trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in fantasievollen Aktionen ihren Durchsetzungswillen auch deutlich machten.

Jetzt steht die Tarif- und Besoldungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder an. Ab Oktober finden die Verhandlungen für über 800.000 Tarifbeschäftigte der Länder statt. Mit dabei sind rund 1,4 Millionen Beamt*innen der Länder und Kommunen, für die das Tarifergebnis in der Regel ins Besoldungsrecht übertragen wird.

Um auch in dieser Tarifrunde erfolgreich sein zu können, müssen so viele Kolleginnen und Kollegen wie möglich mitmachen! Die Arbeitgeber – die Tarifgemeinschaft deutscher Länder, TdL – werden uns nichts schenken. Im Gegenteil! Zu erwarten ist das Argument der leeren Kassen: Weil hohe Milliardenbeträge zur Bekämpfung der Pandemie aufgewendet werden müssen, sei nun für die Beschäftigten nichts mehr da. Unsere Antwort lautet, dass es eine politische Frage und kein Sachzwang ist, wofür Geld da ist und ausgegeben wird.

Viel schwerwiegender ist eine Kampfansage der TdL, die das gesamte Eingruppierungssystem betrifft – der sogenannte Arbeitsvorgang. Die TdL will den Arbeitsvorgang zum Kernthema der Tarif- und Besoldungsrunde machen. Die Arbeitgeber erwarten Zugeständnisse, die nichts Anderes bedeuten als dass die Axt an die bisherigen Regelungen der Eingruppierung von Beschäftigten gelegt wird. Für ver.di ist klar, dass wir uns gegen jede Form der Schlechterstellung von Beschäftigten stemmen müssen. Das schaffen wir nur gemeinsam!

Die Herausforderungen der Pandemie werden uns auch in dieser Tarifrunde begleiten. Im letzten Jahr haben wir viele Formen der Kommunikation und von Aktionen erprobt. Das hilft uns heute und in dieser schwierigen Tarif- und Besoldungsrunde weiter. Aber ohne Beteiligung funktioniert es nicht. Macht mit, beteiligt euch an der Forderungsdiskussion und an der Durchsetzung eurer berechtigten Interessen!

Auf unverzichtbar.verdi.de findet ihr in den nächsten Wochen eine Vielzahl von Informationen zur Tarifrunde und Hinweise, wo und wie ihr euch beteiligen könnt – sei es bei (digitalen) Branchenkonferenzen oder Konferenzen für verschiedene Beschäftigtengruppen, als Tarifbotschafter*in, bei der Forderungsdiskussion oder bei der Vorbereitung von Warnstreiks in den ver.di-Bezirken.

Mach mit – es ist Deine Tarifrunde und es sind Deine Arbeitsbedingungen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten von morgen!